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„Ein angezogener Chineser“ als restauratorische Herausforderung


Band III. des gedruckten Linckschen Sammlungskatalogs von 1787 verzeichnet auf Seite 115.: „Icon Sinensis alicuius in vestitu. Ein angezogener Chineser. Davon eine männliche und eine weibliche Person . (aufgest. No. 187 und 188.)

'Ein angezogener Chineser' als restauratorische Herausforderung

Die dort genannten Figürchen sind bis heute im Museum Waldenburg verwahrt und stehen noch auf ihren für die Linck-Sammlung typischen rot lackierten Holzsöckelchen.

Was Linck jedoch nicht erwähnte, ist die kunstvolle Seidenkleidung beider Stücke, die zurzeit außerordentlich fragil geworden ist und die Restauratoren vor erhebliche Probleme stellt. Auch ist es bis jetzt noch nicht gelungen, eine schlüssige Bestimmung dieser kleinen Puppen, geschweige denn eine Herkunft und Datierung ermitteln zu können. Wir sind für Hinweise dankbar.