- Museum
- Startseite
- Linck-Sammlung
- Stadtgeschichte
- Sammlungen
- Wissenschaftliche Instrumente
- Mineralogie
- Paläontologie
- Botanik
- Spirituspräparate
- Anatomische Präparate
- Ornithologie
- Ägyptische Mumie
- Förderung
- Kulturraum Zwickauer Raum
- KUR-Projekt
- Information
- Öffnungszeiten u. Preise
- Anfahrt & Adresse
- Kontakt
Archiv» Restaurierungsarbeiten (5)
» Sonderausstellungen (7)
» Veranstaltungen (1)
Links
» Stadt Waldenburg
Töpfer
» Keramik Waldenburg
Bildung
» Bergakdemie Freiberg
Kultur
» Kulturraum Vogtland-Zwickau
» Kulturstiftung des Bundes
Das nach 1670 aufgebaute Leipziger Museum Linckianum listet in seinem gedruckten Index 1783 ganz nach dem linnéschen System zur Ordnung der Naturreiche die menschlichen Präparate in der "ersten Einteilung. Die säugenden Thiere. Mammalia." auf. Unter der "1. Gattung. Der Mensch. Homo." finden sich dann eher medizinisch-anatomische Kriterien als etwa anthropologische:
"A. Unzeitige Geburten. B. Mißgeburten. C. Gerippe. D. Einbalsamierte Körper. C. Einzelne anatomische Theile."
Vieles aus dieser Sammlung ist bis heute in Waldenburg erhalten und erfordert nicht nur als medizinhistorische, besonders alte Kostbarkeit unsere Aufmerksamkeit, sondern das museale Zeigen und Aufbewahren menschlicher Überreste ist ein eigenes Problem, mit dem sich erst in jüngster Zeit die Medizinethik für die Museumspraxis auseinandersetzt. Der Arbeitskreis "Menschliche Präparate in Sammlungen" hat dazu richtungweisende Empfehlungen erarbeitet.
http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/tag/the/mp/Empfehlungen_end1.pdf
Für uns bedeutet das vordringlich, unsere Exponate in bestmöglichem Zustand zu zeigen und Verfallsprozesse aufzuhalten. Es ist hier die Arbeit besonderer Fachleute gefragt, die sowohl technisch-präparatorische Fähigkeiten als auch humananatomische Kenntnisse haben. In Frage für die Restaurierung unserer Stücke kamen also nur die Betreuer alter, wertvoller Anatomiesammlungen der Universitäten.
http://publicus.culture.hu-berlin.de/sammlungen/search/swp/Anatomie
Seit November 2009 wird eine Anzahl unserer menschlichen Skelett- und Trockenpräparate in Berlin von der anatomischen Präparatorin Ing. Evelyn Heuckendorf (Centrum für Anatomie der Charite) restauriert.
Injektionspräparat der menschlichen Gehirnarterien vor der Reinigung ...
...und nach der Reinigung
Frau Heuckendorf bei der Arbeit