Forschung

„Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes: für die Kunstsachen aus dem
linkschen Kabinett“.
Laufzeit: Februar 2017 – Oktober 2017
Fördersumme: 70.000 € (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Kontakt: Projektkoordinator Dr. Thilo Habel, eMail: thilo.habel[at]gmx.de

Mit der neuen Förderrichtlinie “eHeritage” unterstützt das Bundesministerium für Bildung
und Forschung (BMBF) die Digitalisierung und Erschließung von dreidimensionalen
Objekten. Ziel ist es, für die Forschung relevante Objekte des kulturellen Erbes (“cultural
heritage”) in größerem Umfang zu digitalisieren, zu erschließen und der Wissenschaft
zugänglich zu machen.

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Foto: Deutsche Presse-Agentur (dpa), Peter Endig

Im Mittelpunkt des Waldenburger Projektes stehen ca. 500 Objekte aus dem Museum Linckianum, eine von Otto Victor I. von Schönburg-Waldenburg für sein fürstliches Naturalienkabinett angekaufte Gelehrtensammlung aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der in seiner Sammlungs-provenienz sicherste Wunderkammer-Kunstbesitz in Deutschland ist mangelhaft erforscht. Waldenburg ist als Ort für hochkarätige Kabinettstücke selbst vielen
Experten (noch) nicht bekannt. 2017 wird mit Hilfe externer Fachwissenschaftler ein aussagekräftiges und umfassendes
Konzept zur späteren Digitalisierung der „Kunstsachen“ erarbeitet, welches als Grundlage für Folgeanträge zur Umsetzung eingereicht werden soll.