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Dicht gestellte Kunstobjekte aus der Linck-Sammlung
Foto: Daniel Lorenz
Museum - Naturalienkabinett Waldenburg Eine der letzten Wunderkammern Europas
Naturalienkabinett Waldenburg

Öffnungszeiten Oktober bis März

Dienstag - Freitag: 10-16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10-16 Uhr
Montags geschlossen

Adresse

Museum – Naturalienkabinett Waldenburg
Geschwister-Scholl-Platz 1
08396 Waldenburg
Ein Raritätenkabinett der Wissenschafts- & Sammlungsgeschichte der Barockzeit

Museum - Naturalienkabinett Waldenburg

Das Naturalienkabinett Waldenburg wurde im Jahre 1840 von Otto Viktor I., Fürst von Schönburg-Waldenburg gegründet. Es ist eines der ältesten Naturkundemuseen in Deutschland und eines der wenigen, dessen Originaleinrichtung sich bis heute erhalten hat. Als Grundstock für das Kabinett erwarb der Fürst zunächst die bedeutende Naturalien- und Kuriositätensammlung der Leipziger Apothekerfamilie Linck, deren Anfänge bis in das späte 17. Jahrhundert zurückreichen. Die Linck-Sammlung gibt mit ihren nahezu geschlossen erhaltenen Beständen einen aufschlussreichen Einblick in die museale Sammlungsgeschichte sowie in die Entwicklung der Naturwissenschaften in Barock und Aufklärung. Unter den Waldenburger Fürsten wurde die Sammlung um weitere naturkundliche Spezialkonvolute und Ethnografica ergänzt. 

Trigger-Warnung: Bestandteil der historischen, denkmalgeschützten Ausstellung sind auch sensible Inhalte, zu denen Humanpräparate und Ethnografica mit teilweise diskriminierender Beschriftung gehören. Wir sind beständig um eine einordnende, kontextualisierende Vermittlung im analogen und digitalen Raum bemüht. 


Aktuelles zum Museumsbesuch

Bitte beachten Sie, dass unsere preisgekrönte Begleitausstellung havariebedingt leider immer noch nicht zugänglich ist. Zahlreiche Gäste fragen uns nach der Wiedereröffnung und wir bedauern sehr, keine konkrete Auskunft geben zu können. Nach wie vor befindet sich der Fall beim Landgericht Zwickau in Bearbeitung. Eine Beschleunigung des Verfahrens ist uns leider nicht möglich. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie uns weiterhin die Treue halten!

Im Interesse Ihres und unseres Schutzes empfehlen wir Ihnen bei hohem Besucheraufkommen im Museum das Tragen einer medizinischen Maske und das Einhalten eines angemessenen Abstandes.

Herzlich
Ihr Museumsteam




Preise

Eintritt

Regulär: 6,50 €                                                                                                         

Ermäßigt: 3,50 €                                                                                                           
Kinder 6-17 Jahre, nach Vorlage Ausweis: Studenten, Bundesfreiwilligendienst, Schwerbehinderte, Begleitpersonen für Behinderte (Merkzeichen „B“ im SB-Ausweis)

Gruppen ab 10 Personen: 4,50 € je Person (3 € Ermäßigt)

Familienkarte groß: 20 €
Zwei Erwachsene (Eltern / gesetzliche Betreuer) ab drei Kindern unter 18 Jahren aus dem eigenen Haushalt

Familienkarte klein: 15 €
Ein Erwachsener (Elternteil / gesetzlicher Betreuer) ab drei Kindern unter 18 Jahren aus dem eigenen Haushalt

Freier Eintritt
Kinder bis einschließlich 5 Jahre; Mitglieder des WunderkammerRat e.V. (Freundeskreis des Museum - Naturalienkabinett Waldenburg); Mitglieder Deutscher Museumsbund e.V., Sächsischer Museumsbund e.V. und ICOM – International Council of Museums; Begleitpersonen von Schulklassen, Schulprojektgruppen oder Gruppen aus Bildungseinrichtungen sowie bei Kindergeburtstagen; Journalistinnen und Journalisten mit Presseausweis; Mitarbeiter:innen von Museen im Rahmen des Leihverkehrs; bei Reisegruppen: 1 Reiseleiter und 1 Busfahrer


Highlights

Eisen aus dem Weltall

Der Meteorit von Krasnojarsk

Im Jahr 1772 weilte der Berliner Geograf und Naturforscher Peter Simon Pallas im sibirischen Krasnojarsk und untersuchte einen bereits 1749 gefundenen Eisenstein. Er erkannte die Masse als extraterrestrisch und beschrieb so als Erster einen Meteoriten. Das ursprünglich knapp 687 Kilogramm schwere Stück wurde binnen vier Jahren in die Akademie der Wissenschaften nach St. Petersburg verbracht. Von hier aus gelangten kleine Proben in ausgewählte Sammlungen. Spätestens seit 1786 befindet sich in der Linck-Sammlung dieses 125 Gramm schwere Bruchstück. Der Besitz eines Beleges für außerirdische Masse war eine absolute geowissenschaftliche Rarität. 

Gesammelt von Peter Simon Pallas, Krasnojarsk, 1772; Eisen, Olivinkristalle; Linck-Sammlung, belegt im Linck-Index II (1786), S. 108, Nr. 72; Höhe: 4,5 cm, Breite: 7 cm, Tiefe: 5 cm, Gewicht: 125 g; Inv.Nr. NAT 457

 

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