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Kultures Erbe erhalten

Objektpaten gesucht!

Die Sammlungen des Museum - Naturalienkabinetts sind einzigartig und vielfältig, müssen wissenschaftlich erschlossen und sorgfältig bewahrt werden. Keine einfache Aufgabe bei mehr als 50.000 Objekten, die ausgestellt oder im Depot geschützt sind. Sowohl die Erschließung als auch sachkundige Restaurierungen durch erfahrene Spezialist:innen können Sie aktiv unterstützen und eine Patenschaft für schützenswertes Kulturgut übernehmen. Selbst kleine Teilbeträge helfen, etwa um den Erhalt eines gefährdeten Objekts durch eine sachgerechte Verpackung zu gewährleisten. Welche Objekte dringend eine Patenschaft benötigen, finden Sie auf dieser Seite. 

Für die Übernahme einer Patenschaft füllen Sie bitte das beigefügte Datenblatt aus und senden es uns online oder per Post zu. Je nach Wunsch nennen wir Sie künftig namentlich bei jeder Veröffentlichung des Objektes oder halten Ihre Spende auf Wunsch anonym. Ab einem Spendenwert von 50 € erhalten Sie eine Spendenquittung.  

Nachlass Moritz Meurer

Restaurierung von 10 Handzeichnungen

Eine revolutionäre Lehrmethode des gebürtigen Waldenburgers Moritz Meurer (1839-1916) galt dem Studium der Pflanze als Grundlage für das Entwickeln von Formen im Kunstgewerbe. Diese 10 Handzeichnungen Meurers aus den Jahren 1892 bis 1894 bilden die Grundlage für sein 1895 publiziertes Lehrwerk "Pflanzenbilder. Ornamental verwerthbare Naturstudien für Architekten, Kunsthandwerker, Musterzeichner". Die Blätter wurden im Zuge einer ersten Restaurierungsphase des Gesamtkonvoluts von Schmutz befreit und glatt gelegt. In dieser Maßnahme war das tatsächliche Schadensbild jedoch nicht zu beheben. 

Notwendige Leistung: Stabilisieren gerissener Ränder

Kosten: 100 €

Spendenstand: 0,00 €

Ansprechpartner: Fanny Stoye M.A., f.stoye@waldenburg.de


Barocke Holzbibliothek aus der Linck-Sammlung

Restaurierung des Gestells

Die Holzbibliothek bzw. Xylothek ist eine der ungewöhnlichsten Spezialsammlungen der Lincks. Sie umfasst 810 Täfelchen mit Holz- und Wurzelarten, die im 18. Jahrhundert bekannt waren oder als neu entdeckte Holzarten hier zum Teil erstmals dokumentiert wurden. Von namhaften Sammlern und Apothekern aus Europa, aber auch vom Hamburger Hafen als Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Holzhandels, kamen Proben zu den Lincks nach Leipzig. Wie in dieser Zeit üblich wurde die Sammlung in einem Möbel bewahrt, das im Laufe der Zeit zahlreiche Eingriffe erhielt. Das ursprünglich helle und „golden laquirte“ Erlenholz bekam in den 1930er Jahren einen dunklen Anstrich sowie ein neues Gestell mit geschwungenen Beinen. Die Maßnahme gilt speziell der Substanz des Gestells. Als Spätfolge eines früheren und inaktiven Holzwurmbefalls kam es durch ausgehöhlte Fraßgänge zu einem Verlust der Holzsubstanz. Besonders betroffen sind die Traversen, die das Sammlungsmöbel tragen. 

Notwendige Leistung: Einbringen von Festigungsmittel in die Holzsubstanz des Gestells

Kosten: 2.000 €

Spendenstand: 0,00 €

Ansprechpartner: Fanny Stoye M.A., f.stoye@waldenburg.de

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