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Herkunft: Barbara Proschak | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Naturalienkabinett [NAT 788i]

Behringerscher Lügenstein (Schnecken)

Anfang des 18. Jahrhunderts fand der Arzt Johann Beringer in der Residenzstadt Würzburg außergewöhnliche Fossilien. Auf ihnen schien der Weichkörper von Schnecken erhalten, waren stilisierte Sonnen, menschliche Gesichter, Spinnen in ihren Nestern und sogar kopulierende Frösche zu sehen. Über die rund 1000 vermeintlichen Fossilien verfasste Beringer ein opulentes wissenschaftliches Buch. Als sich die Stücke vor der Veröffentlichung 1726 als Fälschung herausstellten, bedeutete dies Beringers wissenschaftlichen Ruin. Die nie völlig geklärten Hintergründe dieser Fälschungsgeschichte machte die „Lügensteine“ zu begehrten Sammlungsobjekten, von denen zehn noch vor 1786 in die Linck-Sammlung gelangten. Dieses Exemplar zeigt zwei parallel zueinander kriechende Schnecken, zwischen denen sich noch das originale Linck-Etikett mit der Nummer "4." befindet.

Belegt im Linck-Index II (1786), S. 325, Nr. 1-10: "Zehn verschiedene falsche und gemachte Beringersche Versteinerungen, aus dem Würzburgischen. Huber Lith. Würceb. (No 1 bis 10) (in der 205ten Schublade)"

Material & Technik

Kalkstein / geschnitzt

Hergestellt

Vor 1726

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