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Herkunft: Dirk Hanus/Jürgen Gerhardt | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Linck-Sammlung [NAT 0090]

Brenn- und Kurierspiegel von A. Gärtner

Doppelspiegel mit polimentvergoldeter Oberfläche auf einem hölzernen Gestell vom Dresdner Hofmechanikus Andreas Gärtner (1654-1727).

Der Spiegel diente dank seiner konkaven Flächen auf der Vorder- und Rückseite dem Bündeln von Sonnenlicht und dem Erzeugen von Wärme. Mitunter konnten Brennspiegel wie diese eine sehr hohe Temperatur bis 1500° C erreichen, womit verschiedenste Materialien geschmolzen werden konnten. Die nur gering gewölbten Flächen dienten auf Grund der angenehmeren Wärmeentwicklung zur Therapie von Rheuma und Gicht.

Schon 1727 hat Johann Heinrich Linck dieses außergewöhnliche Objekt seiner Sammlung mit einer kurzen Beschreibung gewürdigt und hob hervor, dass mit diesem "nur durch Vorhalten von glühenden Kohle und Sonne auf eine ziemlich weite Distanz ein Licht angezündet werden kann".

Belegt im Linck-Index III (1787), S. 123, No. 318: "Speculum causticum magnum ligneum et auratum. Ein großer hölzerner parabolischer Gärtnerischer Brennspiegel, so vergoldet, hat im Durchmesser 7/4 Ellen. (auf einem Gestelle, No. 318."

Material & Technik

Lindenholz/gebeizt, polimentvergoldet

Maße

Durchmesser Spiegel: 98 cm; Höhe: 175 cm

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