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Herkunft: Fanny Stoye | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Linck-Sammlung [NAT 0087 M b]

Brennglas von E. W. von Tschirnhaus

Tschirnhausisches Brennglas in dunklem Holzrahmen und auf einem dreibeinigen Holzgestell.

Das Prinzip der Sammellinse aus Glas oder Bergkristall für das Bündeln des Sonnenlichts und der Erzeugung großer Hitze wurde schon in der Antike erkannt. Die Notwendigkeit zum Schmelzen verschiedenster Stoffe wurde im Zeitalter des Barock und alchemistischer Experimente immer dringlicher, wofür in erster Linie einwandfreies Glas fehlte. In seiner eigenen Glashütte in Kießlingswalde (Sachsen) entwickelte Tschirnhaus schließlich Glas, aus dem derartige Linsen hergestellt werden konnten. Die eingefasste Linse konnte dank der Konstruktion flexibel mit der Sonne mitgedreht werden.

Belegt im Linck-Index III (1787), S. 124, No. 321: "Vitrum causticum, cum vitro collectivo. Ein Tschirnhausisches Brennglas; das größte Glas davon hat 11 Zoll im Durchschnitte."

Material & Technik

Holz; Glas

Maße

Durchmesser Brennglas: 36,5 cm; Höhe: 89 cm

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