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Herkunft: Barbara Proschak | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Stadt- und Fürstengeschichtliche Sammlung [NAT 1754]

Kleinplastik "Dornauszieher" / Afrika

Die glasierte tönerne Kleinplastik wurde wahrscheinlich von Luise Helene von Schönburg-Waldenburg (1869-1941) im Jahr 1909 aus dem ehemaligen Deutsch-Ostafrika mitgebracht. Vermutlich entstand sie in einer Missionsschule im Unterricht: das griechisch-antike Motiv des Jünglings, der sich einen Dorn aus dem Fuß zieht, ist Vorbild des Motivs, das hier frei interpretiert wurde. Im Mittelalter wurde der Dorn als Symbol der Erbsünde angesehen, und der Dornauszieher als vom richtigen Weg abgekommener Sünder gedeutet. Dieses Motiv war in Afrika vollkommen unbekannt.

Die Kleinplastik dürfte ein Beispiel für Versuche der Umerziehung afrikanischer Einwohner nach europäischen Kulturvorstellungen darstellen. Diese Missionsarbeit haben die Fürsten von Schönburg-Waldenburg intensiv gefördert.

Material & Technik

Ton / gemagert, getönt, gebrannt

Maße

Höhe: 11 cm

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