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Herkunft: Marion Wenzel | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Naturalienkabinett [NAT 0142]

Mikroskop (Microscopium compositum)

Mikroskop aus der Linck-Sammlung, eventuell von dem niederländischen Mechaniker Johann Joosten van Musschenbroek aus Leyden.
Im Index der Linck-Sammlung sind unter den optischen Instrumenten zwölf Mikroskope verzeichnet. Als Mikroskope wurden zur damaligen Zeit alle Betrachtungsinstrumente mit Vergrößerungsoptik bezeichnet. Dazu zählten auch Lupenkästchen oder -fläschchen, die nur zum genauen Anschauen der darin enthaltenen Präparate dienten. Hingegen kommt das "zusammengesetzte" Instrument mit seiner Objektiv- und Okularlinse und dem verzierten Tubus der heutigen Vorstellung von einem Lichtmikroskop schon nahe. Ein kleiner Gegenstand - etwa ein Insekt oder ein Samenkorn - wurde an der Halteklammer über das bewegliche Messinggestänge ausgerichtet und konnte im hellen Tageslicht vergrößert untersucht werden. (Dr. Thilo Habel)

Belegt wohl im Linck-Index III (1787), S. 126, No. 351 und 352: "Microscopium compositum. Ein Mikroskopium auf einem Gestelle. Ein dergleichen von Musschenbroek."

Material & Technik

Glas / Linsenschliff, Metall, Holz / gedrechselt

Maße

12,8 x 6,9 cm

Hergestellt

Johann Joosten van Musschenbroek (1660-1707), 1685-1700

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