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Herkunft: Marion Wenzel | Rechte: Museum - Naturalienkabinett Waldenburg [CC BY-NC-SA]
Linck-Sammlung [NAT 0308]

Modell des menschlichen Ohres

Dieses zerlegbare Elfenbeinmodell zeigt das linke Außen-, Mittel- und Innenohr mit den Gehörknöchelchen. Derartige Modelle in natürlicher Größe demonstrierten die Funktionsweise des Organs, waren aber ebenso als kunstvolle Elfenbeinschnitzerei begehrt.
Vermutlich stammt das Objekt aus der Werkstatt Stephan Zicks (1639–1715) in Nürnberg, der sich als überregional bekannter Elfenbeinschnitzer etabliert hatte. Zicks Arbeiten haben sich in zahlreichen Kunstkammern (z.B. Dresden, Berlin usw.) und anderen Sammlungen (z.B. Kunstmuseum Moritzburg in Halle) erhalten. Besonders gerühmt wurden seine Ansätze, anatomischen Teile wie das menschliche Auge oder Ohr realitätsgetreu in Elfenbein festzuhalten. An Modellen des menschlichen Ohres arbeitete er ab 1700.

Spätestens seit 1787 befand sich das Objekt in der Sammlung der Leipziger Apothekerfamilie Linck.

Material & Technik

Elfenbein / geschnitzt

Maße

Ohr: HxBxT 6,5x4x3 cm

Hergestellt

Stephan Zick (1639-1715), 1700

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